Aktuell

Nein zur Begrenzung des Pendlerabzugs

Abstimmung vom 27. November 2016

Am 27. November stimmen wir über die Begrenzung des Pendlerabzugs auf 7‘000 Franken ab. Im Jahr 2014 hat sich der Regierungsrat noch vehement gegen die Begrenzung des Pendlerabzugs gewehrt. Damals hat er ausgeführt, dass im Kanton Aargau eine Begrenzung des Pendlerabzugs aus verschiedenen Gründen nicht angezeigt sei.

 Bildquelle: www.blick.ch 

So sei der Aargau ein Kanton mit ausgeprägt dezentralen Strukturen, was bedeute, dass viele Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer mit dem Privatfahrzeug zur Arbeit pendeln. Insbesondere für strukturschwache Gebiete und Randregionen hätte eine Begrenzung des Pendlerabzugs negative Auswirkungen auf die Standortattraktivität. Interessant! Nun fordert der gleiche Regierungsrat aus finanziellen Gründen das Gegenteil. Haben wir nun keine dezentralen Strukturen mehr? Sind dem Regierungsrat die strukturschwachen Gebiete und Randregionen nicht mehr wichtig?

Die Begrenzung des Pendlerabzugs und die damit verbundene Steuererhöhung für die Berufstätigen lehne ich ab. Viele der Berufstätigen werden mit einer Begrenzung des Pendlerabzugs diskriminiert, denn nicht alle können den öffentlichen Verkehr nutzen. Sei es, weil sie frühabends oder frühmorgens arbeiten oder auch weil weder am Wohn- noch am Arbeitsort ein vernünftiger Anschluss an den öffentlichen Verkehr besteht. Und letztlich hat nicht jede Person die Möglichkeit am Arbeitsort zu wohnen.

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