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Steuervorlage 17

Steuervorlage 17

Nun herrscht Rechtssicherheit

In der zweiten Beratung hat der Grosse Rat mit 91 zu 29 Stimmen die kantonale Umsetzung der Steuervorlage 17 mit folgenden Eckwerten beschlossen:

 

  • Einführung der Patentbox und Schaffung eines zusätzlichen Abzuges für Forschung & Entwicklung (F&E)
  • Festlegung der Dividendenbesteuerung auf dem bundesrechtlich tiefstmöglichen Satz von 50 Prozent
  • Beibehaltung der privilegierten Vermögensbesteuerung von nicht kotierten Aktien
  • Keine Reduktion der Gewinnsteuersätze

 

Die FDP ist hoch erfreut darüber, dass die unselige Aufteilung zwischen forschungsfähigen und forschungsfernen Branchen mit diesem Entscheid aufgehoben wird. Wir sind der Meinung, dass diese F&E-Abzüge für den Kanton Aargau zentral sind, weil wir auf innovationsstarke Firmen angewiesen sind. Diese Firmen sind heute in anderen Kantonen besser vertreten als bei uns. Mit den F&E-Abzügen erhalten die Firmen Anreize weiterhin im Kanton Aargau ihren Sitz zu haben oder sich neu hier anzusiedeln.

 

Der Gewinnsteuertarif wird uns auch in Zukunft beschäftigen. Zum heutigen Zeitpunkt sind wir zusammen mit den Wirtschaftsverbänden, der AIHK und dem Gewerbeverband der Meinung, dass unsere jetzige Zustimmung ein nötiger Beitrag zur Kompromissfindung war. Aus diesem Grund wurde diese Vorlage unverändert beschlossen. Wichtig ist, dass wir ab dem 1. Januar 2020 nun endlich über Rechtssicherheit für alle Firmen verfügen, welche zum Wohlstand unseres Kantons beitragen. Die Ratslinke hat gar nicht erst versucht ein Behördenreferendum zu ergreifen. Somit ist es beschlossene Sache – die Steuervorlage 17 wird im Sinne der FDP umgesetzt.

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