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Nein zur Pflegeinitiative, Ja zum Gegenvorschlag

Die Situation im Pflegebereich ist angespannt. Wie unverzichtbar die Arbeit der Pflegerinnen und Pfleger in unserem Gesundheitssystem ist, wurde uns allen spätestens mit dem Beginn der Coronapandemie schmerzlich bewusst. Ich bin immer wieder beeindruckt, wie sich die Pflegenden rund um die Uhr, unter schwierigen Umständen und unter Inkaufnahme von Risiken für das Wohl ihrer Patienten einsetzen. Ich kann mir zudem nur ansatzweise vorstellen, wie viel Energie diese Arbeit braucht und wie anspruchsvoll es ist, nach Feierabend abzuschalten. An dieser Stelle deshalb ein grosses Dankeschön an die Pflegerinnen und Pfleger, welche unermüdlich für das Wohlbefinden ihrer Mitmenschen kämpfen. Es steht für mich auch ausser Frage, dass sich die Umstände des Pflegeberufs verbessern müssen. Trotzdem lehne ich die Pflegeinitiative ab. Wie geht dies auf?

Mit einem Nein zu dieser Initiative tritt der Gegenvorschlag in Kraft. Wir unterstützen damit ohne Zeit zu verlieren den Pflegeberuf. Bei einer Annahme der Initiative müsste hingegen zuerst ein Gesetz ausgearbeitet werden und dies dauert bekanntlich lange. Mit dem Gegenvorschlag werden Bund und Kantone jetzt verpflichtet, eine Milliarde in die Pflegeausbildung zu investieren. Mit einem Nein wird die Situation somit viel rascher verbessert als dies mit der Initiative der Fall wäre. Deshalb lehne ich die Initiative ab und spreche mich damit klar für eine rasche Unterstützung der Pflegerinnen und Pfleger aus.

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