Die OECD hat nun allerdings einen Einheitssteuersatz von mindestens 15 % für internationale Firmen beschlossen. Diesem Beschluss muss sich die Schweiz als OECD-Mitglied ebenfalls unterwerfen. Dadurch erfährt die Schweiz einen schmerzlichen Verlust ihrer Standortattraktivität.
Mit der Revision der Verrechnungssteuer, gegen die von linker Seite das Referendum ergriffen wurde, holen wir uns einen Teil der verlorenen Standortattraktivität wieder zurück. Denn sie erleichtert der öffentlichen Hand und Unternehmen die Kapitalbeschaffung im Inland. Dies weil Geldgeber ohne die ungeliebte Verrechnungssteuer von 35 % auf Zinserträgen in Schweizer Obligationen investieren können.
Damit wir unsere Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich halten können, braucht es ein Ja am 25. September.